Landschaft & Habitat
3 Beobachtungen
Häufige Fragen
→Welcher Wasserfall ist auf dem Bild zu sehen?
Es handelt sich um den Gullfoss (isländisch für 'Goldener Wasserfall'), einen der bekanntesten Wasserfälle Islands. Er liegt am sogenannten Golden Circle im Südwesten des Landes und gehört zu den meistbesuchten Naturattraktionen der Insel.
→Wie hoch ist der Gullfoss-Wasserfall?
Der Gullfoss stürzt in zwei Stufen insgesamt rund 32 Meter in die Tiefe – eine obere Stufe von etwa 11 Metern und eine untere von rund 21 Metern. Das Wasser fällt dabei in einem rechten Winkel in eine enge Basaltschlucht.
→Welcher Fluss speist den Gullfoss?
Der Gullfoss wird vom Gletscherfluss Hvítá gespeist, der seinen Ursprung im Gletschersee Hvítárvatn am Langjökull hat. Die milchig-graue Färbung des Wassers stammt vom feinen Gletscherschliff, den der Fluss mit sich führt.
→Wann ist die beste Reisezeit, um den Gullfoss zu besuchen?
Im Hochsommer (Juni bis August) führt der Gullfoss durch die Gletscherschmelze die größte Wassermenge und die Umgebung ist grün und gut zugänglich. Im Winter zeigt sich der Wasserfall teils vereist und in dramatischem Licht, jedoch sind die Wege dann rutschig und teils gesperrt.
→Warum ist das Wasser des Gullfoss gräulich-trüb?
Die graue Trübung entsteht durch Gletschertrübe (Gletschermilch): Der Fluss Hvítá transportiert fein zermahlenes Gesteinsmehl, das die Gletscher beim Abrieb des Untergrunds erzeugen. Dieses Sediment streut das Licht und verleiht dem Wasser seine charakteristische milchige Farbe.
→Welcher Fluss ist auf den Bildern zu sehen?
Es handelt sich um die Weser, hier in einem typischen Mäanderbogen im Weserbergland. Der breite, langsam fließende Tieflandfluss wird von bewaldeten Talhängen gesäumt und zeigt am Gleithang flache Sandbänke.
→Was ist der gelbliche Schaum auf der Wasseroberfläche?
Der Treibschaum entsteht durch natürliche organische Stoffe, Pollen und Pflanzenreste, die sich an strömungsberuhigten Stellen sammeln. Im Frühsommer ist solcher Schaum auf ruhigen Flussabschnitten ein normales, meist harmloses Phänomen und kein zwingendes Zeichen von Verschmutzung.
→Eignet sich dieser Weserabschnitt zum Angeln?
Ja, der Standort mit Kescher und Angelrute zeigt einen klassischen Angelplatz am Gleithang. Strukturreiche Übergänge von Sandbank, Schilfkante und tieferer Fahrrinne sind attraktiv für Fischarten wie Brassen, Rotaugen, Döbel und Barsche. Zum Angeln ist ein gültiger Fischereischein sowie eine Gewässer-Erlaubnis erforderlich.
→Zu welcher Jahreszeit wurde die Aufnahme gemacht?
Die Fotos entstanden Mitte Mai an einem bewölkten Frühsommermorgen. Darauf weisen das frische, voll entwickelte Laub, die blühenden Gräser und das EXIF-Datum hin.
→Welche Tiere kann man an diesem Flussufer erwarten?
Strukturreiche Weserufer beherbergen Wasservögel wie Stockente, Graureiher und Eisvogel, am Schilfgürtel Rohrsänger sowie Libellen über dem Wasser. In Aue und Sandbank sind Amphibien und am Gehölzrand Kleinsäuger zu finden.
→Was ist das Kerstlingröder Feld bei Göttingen?
Das Kerstlingröder Feld ist ein naturkundlich wertvolles, offenes Wiesen- und Waldgebiet im Stadtwald von Göttingen. Es ist als Naturschutz- und Naherholungsgebiet beliebt und vereint Magerrasen, Feuchtbereiche, Waldränder und historische Relikte ehemaliger Nutzung.
→Welche Tiere leben an einem Waldtümpel wie diesem?
Stehende Waldtümpel mit Totholz und Krautsaum sind wichtige Laichgewässer für Amphibien wie Grasfrosch, Erdkröte und Molche. Dazu kommen Libellen, Wasserkäfer und -wanzen sowie Vögel, die hier Nahrung und Trinkwasser finden.

