Naturbeobachter
SonstigessonstigesWinter (Anfang Februar)

Vollmond über Göttingen – Mondfoto durch Wolken mit 300mm

Fast voller Mond mit sichtbaren Kratern und Maria, umgeben von dünnen Wolkenschleiern am dunklen Nachthimmel.

Beobachtet von Boris01. Juli 2026KI-BestimmungPhänologie-Treffer

Teile deine Entdeckung

Wähle, was du teilen möchtest.

Alle Formate →Mini-Buch & Poster
DatenqualitätKI-Bestimmung

Automatische KI-Bestimmung — Bestätigungen aus der Community fehlen noch.

Wie kommt diese Stufe zustande?
  • Datum angegeben
  • Standort festgelegt
  • Mit Bild
  • Bestimmung mindestens mittel sicher
  • Wildes Vorkommen (kein Produkt/Porträt)
  • Von der Community bestätigt (≥ 2)
  • Bestimmung unbestritten
Geschichte

Story & Hintergrund

Kurz vor dem Morgengrauen steht der fast volle Mond tief über den Dächern und lässt dünne Wolkenschleier silbrig aufleuchten – ein stiller Augenblick am kalten Februarhimmel.
Hintergrundgeschichte Stille Beobachtung

Der Schneemond geht schlafen

AchtsamkeitLangsamkeitLicht & SchattenVergänglichkeitInnehalten

Es ist die stille Stunde vor dem Morgen, in der die Nacht sich noch nicht ganz zurückgezogen hat. Über den Dächern nahe Göttingen steht der fast volle Mond, einen Tag nach dem Februar-Vollmond, den man den Schneemond nennt. Kühl und geduldig hängt er tief im Westen, während die Erde sich langsam der Dämmerung entgegendreht.

Dünne Wolken ziehen an diesem bedeckten Wintermorgen vor die Scheibe, mal verhüllend, mal freigebend. Das geliehene Sonnenlicht legt einen milchigen Hof um den Trabanten, und die dunklen Maria und feinen Krater treten für einen Augenblick hervor, bevor der nächste Schleier sie wieder weichzeichnet.

Es braucht keine weite Reise, um diesem Schauspiel zu begegnen – nur ein geöffnetes Fenster und die Bereitschaft, in der Kälte kurz innezuhalten. Wenige Minuten später wird der Mond hinter den Horizont sinken und das Licht des Tages seinen Platz einnehmen. Was bleibt, ist die Erinnerung an einen flüchtigen, leisen Moment.

Natur & Bestimmung

Arten, Lebensraum, Schutz & Fundort

In der Szene

Atmosphäre

  • Mond (fast voll)
  • Dünne Wolkenschleier vor dem Mond
  • Nachthimmel / Dunst

Aufnahmebedingungen

Bedeckt

9. Februar 2020 um 07:15 Uhr · Winter (Anfang Februar)

Temperatur
4 °C (gefühlt -1°)
Bewölkung
100 %
Luftfeuchte
82 %
Wind
21 km/h SSW

Phänologie:Der 9. Februar 2020 lag nur einen Tag nach dem Vollmond (8. Februar, dem sogenannten „Schneemond"). Die fast vollständig beleuchtete Scheibe früh am Morgen passt: Ein abnehmender Vollmond steht in den Morgenstunden tief im Westen und geht zum Sonnenaufgang hin unter – genau die vom Beobachter beschriebene Situation.

Historische Wetterdaten · Open-Meteo (ERA5-Reanalyse)

Beobachtung

Habitat & Szene

Kein natürliches Habitat im biologischen Sinn – die Szene zeigt den Erdtrabanten am winterlichen Nachthimmel über einem Wohngebiet nahe Göttingen. Dünne, tiefliegende Wolken ziehen vor der Mondscheibe vorbei und erzeugen einen zarten, milchigen Hof.

Licht & Stimmung

Die einzige Lichtquelle ist der reflektierende Mond selbst, der die umgebenden Wolken schwach anleuchtet. Bei 100 % Bewölkung und 82 % Luftfeuchte entsteht ein diffuser, gedämpfter Schleier – ruhig, kühl und leicht melancholisch, typisch für einen bedeckten Wintermorgen kurz vor der Dämmerung.

Komposition

Der Mond ist klein und mittig platziert, eingefasst von einer natürlichen, dunklen Vignette aus unscharfen Wolkenfeldern. Die randlichen Unschärfen und der warme Farbstich außen kontrastieren mit der kühlen, detailreichen Mondscheibe. Bei 1/4 s und 300 mm ist die Aufnahme stativgestützt – die Krater und Maria bleiben erkennbar, sind durch Dunst und Belichtungszeit aber leicht weichgezeichnet.

Fundort

Notiz des Beobachters

Manchmal muss man gar nicht weit laufen – Fenster auf, Tele aufgebaut und den untergehenden Mond beobachtet.

Vom Fenster einer Wohnung nahe Göttingen aus wurde früh am Morgen der fast volle, untergehende Mond durch dünne Wolken beobachtet – aufgenommen mit einem 300-mm-Teleobjektiv vom Stativ, ganz ohne weiten Weg.

WieseNebligSelten gesehen
Für Familien & Ausflug

Kinder-Modus, Sicherheit & Touren

Frag die Eule Ungewöhnlich

Hallo! Ich bin der Mond. Ich schwebe hoch oben am Himmel und leuchte in der Nacht, weil die Sonne mich anstrahlt wie eine riesige Taschenlampe. Heute Morgen verstecke ich mich ein bisschen hinter zarten Wolken.

Schon gewusst? Der Mond leuchtet gar nicht selbst – er ist wie ein großer Spiegel, der das Licht der Sonne zu uns zurückwirft!

Ausmalbild
Abenteuer-VorbereitungEntspannt entdecken
Ausrüstungs-Check100 / 100
Gut ausrüstenEntspannt

Eine reine Himmelsaufnahme des Mondes vom Fenster aus – für Kinder gehen davon keinerlei Gefahren aus.

Keine besonderen Vorbereitungen für diese Beobachtung nötig.

Hinweis: KI-Einschätzung anhand des Fotos — keine Garantie und kein Ersatz für Aufsicht. Im Zweifel nichts berühren oder essen. Im Notfall: Giftnotruf bzw. 112.

Touren in der Nähe

Basierend auf den GPS-Koordinaten dieses Fotos (51.5664, 9.9913) — Wandertouren im Umkreis entdecken:

Foto & Technik

Coaching, Kamera-Setup & Ausrüstung

Foto-Coaching

Kreativ- & Technik-Match

6.5/10

Ein stimmungsvoller Mond durch Wolken – mit etwas kürzerer Belichtung wären die Krater noch knackiger.

Technik

6/10

ISO 100 und Stativ sind top gewählt, doch 1/4 s ist für die helle Mondscheibe eigentlich zu lang.

Licht

7/10

Das Zusammenspiel aus Mondlicht und Wolkenschleier erzeugt eine ruhige, atmosphärische Stimmung.

Komposition

6/10

Die zentrale Platzierung wirkt meditativ; etwas mehr sichtbare Wolkenstruktur würde den Kontext stärken.

Subjektive Einschätzung eines KI-Foto-Coachs — als Anregung gedacht, nicht als Urteil.

Kamera-Setup

Sony A7 III mit FE 70-300mm bei 300 mm, f/5.6, 1/4 s, ISO 100 – vom Stativ durch das geöffnete Fenster auf den fast vollen Mond.

Kamera ILCE-7M3Objektiv FE 70-300mm F4.5-5.6 G OSSBrennweite 300mmBlende f/5.6Belichtung 1/4sISO 100GPS 51.5664, 9.9913

Fototechnik

BokehLangzeitbelichtung

Die stark unscharfen, dunklen Wolkenfelder am Bildrand bilden eine natürliche Bokeh-Vignette um die scharfe Mondscheibe. Mit 1/4 s Belichtungszeit liegt eine (moderate) Langzeitbelichtung vor, die nur vom Stativ scharfe Krater ermöglicht.

Passende Ausrüstung

Teleobjektiv

Die 300 mm des FE 70-300 G sind das Minimum, um den Mond formatfüllend abzubilden; ein längeres Tele oder ein 1,4x-Telekonverter vergrößert die Scheibe deutlich.

Sony FE 70-300mm F4.5-5.6 G OSS

Telekonverter

Ein 1,4x- oder 2x-Konverter bringt bei Mondaufnahmen mehr Brennweite und damit eine größere, detailreichere Mondscheibe.

Sony FE 1.4x Telekonverter

Stativ

Bei 1/4 s und 300 mm ist ein stabiles Stativ unverzichtbar, um Verwacklung zu vermeiden – hier klar der Schlüssel zum scharfen Ergebnis.

stabiles Fotostativ Teleobjektiv

Fernauslöser

Ein Kabel- oder Funkauslöser bzw. der 2-Sekunden-Selbstauslöser verhindert Erschütterungen beim Auslösen langer Belichtungen am Tele.

Sony Fernauslöser Funk

Häufige Fragen

  • Welche Kameraeinstellungen eignen sich für ein Mondfoto mit 300mm?

    Diese Aufnahme entstand mit Sony A7 III, 300 mm Brennweite, Blende f/5.6, ISO 100 und 1/4 s vom Stativ. Für einen klaren Vollmond ohne Wolken ist die 1/4 s allerdings sehr lang – bei freiem Himmel liefert 1/125 bis 1/250 s bei ISO 100–200 knackigere Krater, weil der Mond eine sonnenbeschienene Fläche ist.

  • Warum erscheint der Mond auf dem Foto von Wolken umringt?

    Am Aufnahmemorgen herrschten 100 % Bewölkung und 82 % Luftfeuchte. Dünne, tiefe Wolken zogen vor die Mondscheibe und wurden von deren Licht angeleuchtet, wodurch der weiche, milchige Hof entsteht. Dieser Effekt ist keine Bildbearbeitung, sondern atmosphärische Streuung.

  • War der Mond am 9. Februar 2020 voll?

    Der astronomische Vollmond fiel auf den 8. Februar 2020 (der Februar-Vollmond wird traditionell 'Schneemond' genannt). Einen Tag später war die Scheibe noch nahezu vollständig beleuchtet, weshalb sie auf dem Foto rund erscheint.

  • Kann man den Mond vom Fenster aus fotografieren?

    Ja. Dieses Bild wurde durch das geöffnete Fenster einer Wohnung nahe Göttingen aufgenommen. Wichtig ist ein stabiles Stativ und das Fotografieren durch die offene Öffnung statt durch Glas, um Reflexionen und Verzerrungen zu vermeiden.

#Vollmond fotografieren#Mondfoto 300mm#Sony A7 III Mond#Mond durch Wolken#Schneemond Februar#Astrofotografie Anfänger#Mond Göttingen#Teleobjektiv Mondaufnahme
Beobachtet am 09. Februar 2020Veröffentlicht am 01. Juli 2026© 2026 BorisAlle Rechte vorbehalten
Melde dich an, um zu kommentieren, die Artbestimmung zu bestätigen und Merkmale zu annotieren.

Ähnliche Entdeckungen

In der Umgebung

Mehr von Boris