Westliche Honigbiene
Apis mellifera
Schutz & Bestand
Nutztier — nicht als Wildart geschützt.
Quellen: IUCN Red List, Rote Liste Deutschland (BfN), BNatSchG/BArtSchV. Angaben kuratiert, ohne Gewähr und regional ggf. abweichend — maßgeblich sind BfN/WISIA und die geltenden Gesetze. Kein Rechtsrat.
Häufige Fragen zu Westliche Honigbiene
→Welche Pflanze hat rosa-weiße Trichterblüten am Feldrand?
Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die Ackerwinde (Convolvulus arvensis). Sie bildet 2–3 cm große, trichterförmige Blüten in Weiß bis zartrosa und windet sich kriechend oder kletternd durch Wiesen, Acker- und Wegränder. Im DACH-Raum ist sie sehr häufig und blüht von Juni bis September.
→Wie unterscheidet man Ackerwinde von der Zaunwinde?
Die Ackerwinde (Convolvulus arvensis) hat kleinere Blüten (2–3 cm), oft rosa gestreift, und pfeilförmige Blätter. Die Echte Zaunwinde (Calystegia sepium) ist mit 4–6 cm deutlich größer, meist reinweiß und besitzt große Hüllblätter direkt unter der Blüte. Auf diesem Bild sprechen Blütengröße und rosa Tönung klar für die Ackerwinde.
→Ist die Ackerwinde eine gute Bienenpflanze?
Ja, die Ackerwinde wird gern von Honigbienen und Wildbienen besucht, die in ihrem Trichter Nektar und Pollen finden. Auf dem Foto sammelt eine Westliche Honigbiene (Apis mellifera) im Blütenzentrum. Als Pionierpflanze trägt sie an mageren Säumen zum Nahrungsangebot für Insekten bei.
→Wann und wo blüht die Ackerwinde?
Die Ackerwinde blüht von Juni bis September an sonnigen, eher trockenen Standorten wie Feldrändern, Wegböschungen und Ruderalflächen. Ihre Blüten öffnen sich bei Sonne und schließen sich bei Regen oder am Abend. Ende Juni steht sie meist in voller Blüte.
→Ist die Ackerwinde giftig für Kinder?
Die Ackerwinde gilt als nur schwach giftig: Sie enthält leicht abführend wirkende Stoffe, ernste Vergiftungen sind sehr selten. Für Kinder besteht beim bloßen Anschauen keine Gefahr – wie bei allen Wildpflanzen gilt aber, nichts unbeaufsichtigt in den Mund zu nehmen.

