Stockente
Anas platyrhynchos
Schutz & Bestand
Achtung: Naturschutz
Diese Art steht unter Naturschutz. Anschauen und bestaunen: ja! Anfassen, fangen oder mitnehmen: bitte nicht — wir lassen die Natur, wie sie ist.
Quellen: IUCN Red List, Rote Liste Deutschland (BfN), BNatSchG/BArtSchV. Angaben kuratiert, ohne Gewähr und regional ggf. abweichend — maßgeblich sind BfN/WISIA und die geltenden Gesetze. Kein Rechtsrat.
Häufige Fragen zu Stockente
→Woran erkennt man einen männlichen Stockenten-Erpel?
Der Erpel der Stockente trägt im Prachtkleid einen metallisch grün schillernden Kopf, einen weißen Halsring, eine braune Brust und einen gelben bis gelboliven Schnabel. Das Weibchen ist dagegen unscheinbar braun gemustert. Die grüne Kopffärbung entsteht durch Strukturfarben und wirkt je nach Lichteinfall blau bis grün.
→Warum sieht man Stockenten oft im dichten Ufergras?
Stockenten suchen die dichte Ufervegetation als Deckung vor Fressfeinden und als Nahrungsquelle. Im Schilf und Krautsaum finden sie Samen, Wasserpflanzen und kleine Wirbellose und können sich zur Brutzeit gut verstecken.
→Wann tragen Stockenten-Erpel ihr Prachtkleid?
Das auffällige Prachtkleid mit grünem Kopf tragen Erpel etwa von Herbst bis ins Frühjahr hinein, mit Höhepunkt während der Balz und Brutzeit im März und April. Im Sommer wechseln sie ins unscheinbare Schlichtkleid (Ruhekleid).
→Welches Habitat bevorzugt die Stockente?
Die Stockente ist äußerst anpassungsfähig und besiedelt nahezu alle Süßgewässer – von Bächen, Teichen und Seen bis zu Stadtparks. Bevorzugt werden flache, vegetationsreiche Ufer mit Deckung und Nahrungsangebot, wie hier im Bratental bei Göttingen.

