Mäusebussard
Buteo buteo
Schutz & Bestand
Achtung: Naturschutz
Diese Art steht unter Naturschutz. Anschauen und bestaunen: ja! Anfassen, fangen oder mitnehmen: bitte nicht — wir lassen die Natur, wie sie ist.
Alle Greifvögel streng geschützt.
Quellen: IUCN Red List, Rote Liste Deutschland (BfN), BNatSchG/BArtSchV. Angaben kuratiert, ohne Gewähr und regional ggf. abweichend — maßgeblich sind BfN/WISIA und die geltenden Gesetze. Kein Rechtsrat.
Häufige Fragen zu Mäusebussard
→Wie erkennt man einen Mäusebussard im Flug?
Der Mäusebussard zeigt im Segelflug breite, leicht V-förmig angehobene Flügel und einen kurzen, gefächerten Schwanz. Charakteristisch sind die hellen Flügelunterseiten mit dunklen Flügelbug-Flecken und ein meist helles Brustband. Die Färbung ist sehr variabel von fast weiß bis dunkelbraun.
→Warum kreisen Mäusebussarde so oft hoch am Himmel?
Mäusebussarde nutzen warme, aufsteigende Luftströmungen (Thermik), um ohne großen Energieaufwand Höhe zu gewinnen und ihr Revier zu überblicken. Besonders an sonnigen Mittagsstunden entsteht diese Thermik über aufgeheizten Feldern. Von oben spähen sie nach Beute oder markieren kreisend ihr Territorium.
→Was frisst der Mäusebussard?
Der Mäusebussard ernährt sich überwiegend von Kleinsäugern wie Feldmäusen und Wühlmäusen, daher sein Name. Zusätzlich nimmt er Regenwürmer, Reptilien, junge Vögel und Aas. In mäusearmen Jahren weicht er flexibel auf andere Beute aus.
→Wann brüten Mäusebussarde in Mitteleuropa?
Die Brutsaison beginnt im März mit Balzflügen, die Eiablage erfolgt meist im April. Das Nest, ein Horst aus Zweigen, wird oft hoch in Bäumen am Waldrand angelegt. Mitte April sind kreisende Reviervögel ein typisches Bild.

