Geißraute
Galega officinalis
Steckbrief

Auch: common milkpea
Weltweit 6.571 Citizen-Science-Nachweise
Jüngste Sichtungen u. a. Ribarska banja, Serbia · Stanstead Road, Mickleover, Derby DE3 0PN, UK · NW 185th Ave, Portland, OR, US
Quelle: iNaturalist / GBIF. Standortdaten gerundet (Datensparsamkeit).
Häufige Fragen zu Geißraute
→Welche Pflanze blüht hier lila-weiß am Feldweg bei Nikolausberg?
Es handelt sich um die Geißraute (Galega officinalis), einen Schmetterlingsblütler aus der Familie der Hülsenfrüchtler. Sie bildet aufrechte, bis über einen Meter hohe Stauden mit gefiederten Blättern und dichten Trauben aus zart-lila bis weißen Schmetterlingsblüten. Die Aufnahmen entstanden Ende Juni an einem Feldrand bei Nikolausberg nahe Göttingen.
→Wann blüht die Geißraute?
Die Hauptblütezeit reicht von Juni bis August. Die hier Ende Juni dokumentierte Vollblüte mit gleichzeitig vorhandenen Knospen und ersten Hülsen markiert den Höhepunkt der Saison.
→Ist die Geißraute giftig?
Ja. Die ganze Pflanze, besonders Samen und Kraut, enthält das Alkaloid Galegin und ist bei Verzehr giftig – für Weidetiere kann sie sogar tödlich sein. Beim bloßen Betrachten und Fotografieren besteht keine Gefahr.
→Woran erkennt man die Geißraute?
Kennzeichnend sind die unpaarig gefiederten Blätter mit vielen schmalen, gegenständigen Fiederblättchen, die aufrechten Blütentrauben mit zahlreichen kleinen Schmetterlingsblüten in Hellviolett bis Weiß und der buschige, kräftige Wuchs an feuchten, nährstoffreichen Säumen.
→Wo wächst die Geißraute typischerweise?
Sie bevorzugt nährstoffreiche, eher feuchte Standorte an Gräben, Bach- und Wegrändern, Brachen und Feldsäumen. In Mitteleuropa ist sie ein eingebürgerter Neophyt, der an solchen Stellen oft große, dichte Bestände bildet.

