Europäischer Laubfrosch
Hyla arborea
Schutz & Bestand
Achtung: Naturschutz
Diese Art steht unter Naturschutz. Anschauen und bestaunen: ja! Anfassen, fangen oder mitnehmen: bitte nicht — wir lassen die Natur, wie sie ist.
Quellen: IUCN Red List, Rote Liste Deutschland (BfN), BNatSchG/BArtSchV. Angaben kuratiert, ohne Gewähr und regional ggf. abweichend — maßgeblich sind BfN/WISIA und die geltenden Gesetze. Kein Rechtsrat.
Häufige Fragen zu Europäischer Laubfrosch
→Welcher Frosch ist klein, leuchtend grün und hat einen braunen Seitenstreifen?
Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea). Kennzeichnend sind die glatte, leuchtend grüne Oberseite, ein dunkelbrauner bis schwarzer Seitenstreifen, der vom Nasenloch über das Auge bis zur Hüfte verläuft, sowie eine geringe Körpergröße von etwa 3–5 cm. An den Zehen besitzt er runde Haftballen zum Klettern.
→Woran erkennt man den Europäischen Laubfrosch sicher?
Das wichtigste Merkmal ist der scharf abgegrenzte dunkle Seitenstreifen mit heller Oberkante, der an der Hüfte oft eine kleine nach oben gerichtete Schleife bildet. Hinzu kommen die runden Haftscheiben an den Finger- und Zehenspitzen, die glatte grüne Haut und die kleine, gedrungene Gestalt. Die Färbung kann je nach Stimmung und Umgebung von Grün zu Braun wechseln.
→Warum sitzt ein Laubfrosch auf einem Stein statt im Wasser?
Laubfrösche verbringen außerhalb der Laichzeit den größten Teil ihres Lebens an Land, in Gebüschen, Schilf und auf Steinen. Auf aufgeheizten, dunklen Felsen sonnen sie sich, um ihre Körpertemperatur zu regulieren und Insekten zu erbeuten. Das Wasser brauchen sie vor allem im Frühjahr zur Fortpflanzung.
→Ist der Europäische Laubfrosch giftig oder gefährlich?
Nein, der Europäische Laubfrosch ist für Menschen ungefährlich. Seine Hautsekrete können bei sehr empfindlichen Personen leichte Reizungen verursachen, sind aber nicht giftig. Wichtiger ist der Schutz des Tieres: Es steht unter Naturschutz und sollte möglichst nicht angefasst werden.

