Bachforelle
Salmo trutta fario
Häufige Fragen zu Bachforelle
→Woran erkenne ich eine Bachforelle sicher?
Die Bachforelle (Salmo trutta fario) trägt auf den Körperseiten kräftige rote Tupfen, die oft von einem hellen, bläulich-weißen Hof umgeben sind, dazu schwarze Punkte. Charakteristisch ist außerdem die kleine fettige Fettflosse zwischen Rücken- und Schwanzflosse sowie der nur schwach gegabelte Schwanz. Anders als die Regenbogenforelle fehlt das durchgehende rosa Längsband.
→In welchem Lebensraum lebt die Bachforelle?
Bachforellen bevorzugen klare, kühle, sauerstoffreiche Fließgewässer mit Strömung, kiesigem Grund und reichlich Deckung wie unterspülten Ufern, Totholz und überhängenden Gehölzen. Solche Bedingungen findet man an Tieflandflüssen wie der Rhume in Südniedersachsen. Die Art ist ein Indikator für gute Gewässerqualität.
→Wann ist die beste Zeit, um Bachforellen zu fangen?
Im Frühjahr ab April/Mai sind Bachforellen nach der winterlichen Laichzeit wieder sehr fressaktiv und stehen an Strömungskanten. Frühe Morgenstunden und die einsetzende Insektensaison – etwa die Maifliege – sind besonders ergiebig. Die Schonzeiten variieren je nach Bundesland und sind unbedingt zu beachten.
→Wozu dient die kleine Fettflosse der Forelle?
Die Fettflosse ist ein kleiner, strahlenloser Hautlappen zwischen Rücken- und Schwanzflosse und ein typisches Merkmal der Lachsfische (Salmonidae). Sie spielt vermutlich eine Rolle bei der Wahrnehmung von Strömungsreizen und der Feinsteuerung der Schwimmbewegung in turbulentem Wasser.

